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Stabiles Wachstum trotz Rückenwind aus den USA

LIEBER LESER
LIEBE LESERIN,

die sommerliche Hitzewelle der letzten Wochen neigt sich langsam dem Ende zu, und der angekündigte Regen bringt ab nächster Woche die ersehnte Abkühlung. Ganz ähnlich verhält es sich derzeit auch an den Finanzmärkten: Nach turbulenten Phasen kehrt schrittweise etwas mehr Ruhe und Entspannung ein.

Um Ihnen einen kurzen Überblick zu verschaffen, habe ich die wichtigsten aktuellen Erkenntnisse für Sie zusammengefasst.

Globale Wirtschaft: Stabiles Wachstum trotz Rückenwind aus den USA

Die US-Wirtschaft zeigt sich weiterhin in robuster Form und ist im zweiten Quartal um 2,1 % gewachsen. Hauptmotor ist das Kaufverhalten der Verbraucher sowie Investitionen in moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI).

Auch die Eurozone hat sich zuletzt leicht erholt. Zwar stellen geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise die Wirtschaft vor Herausforderungen – da Europa viele Rohstoffe importieren muss –, dennoch fallen die jüngsten Wachstumsprognosen für den Euroraum wieder optimistischer aus.

Inflation: Die Teuerung schwächt sich langsam ab

Beim Thema Preissteigerung (Inflation) gibt es positive Signale: Der Druck auf die Preise lässt schrittweise nach.

  • USA: Die allgemeine Inflationsrate lag zuletzt bei 3,4 %. Klammert man schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel aus, liegt die Kerninflation bei soliden 2,5 %.
  • Eurozone: In Europa bewegt sich die Teuerungsrate aktuell bei 2,9 % (ohne Energie und Lebensmittel ebenfalls bei 2,5 %).

 

Blick nach China & Entwicklung der Zinsen

Chinas Wirtschaft leidet derzeit noch unter einer verhaltenen Konsumstimmung und einer Schwäche im Bausektor. Staatliche Hilfen und eine lockere Geldpolitik der chinesischen Zentralbank sollen hier für neue Impulse sorgen.

An den Finanzmärkten wird derweil mit moderaten Zinsanpassungen gerechnet:

  • USA: Die US-Notenbank dürfte die Zinsen bis Ende des Jahres geringfügig um ca. 0,25 Prozentpunkte anheben.
  • Europa: Für den Euroraum erwarten Fachleute bis Ende des Jahres ebenfalls einen kleinen Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte. Das Zinsniveau in Europa bleibt damit weiterhin spürbar niedriger als in den USA.

 

Fazit: Was bedeutet das für Sie?

Ein breit gestreutes Depot bietet Flexibilität um auf die aktuellen Bedingungen zu reagieren.

Globale Wirtschaftsschwankungen und regionale Zinsunterschiede sind völlig normal. Unser Portfolio ist strategisch breit aufgestellt und genau so strukturiert, dass es solche Marktphasen solide abfedert und langfristig von Erholungschancen profitiert. Es besteht aktuell kein Handlungsbedarf.

Sollten Sie Fragen zu dieser Zusammenfassung haben oder Ihre persönliche Strategie besprechen wollen, können Sie sich gerne persönlich an mich wenden.

Mit herzlichem Gruß
Bettina S. Wildner
Ihre Werteberaterin / Ihre zertifizierte Vorsorgeberaterin