Ein „Papier-Crash“ oder das Ende der Gold- und Silber-Rallye?
Oder ist das schlimmste schon vorbei?
fz-f News
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Vor genau einer Woche, den 30. Januar 2026, erlebten die Edelmetallmärkte einen ziemlichen Einbruch. Gold fiel intraday um bis zu 15 %, während Silber sogar 37 % einbüßte und ein Tief von etwa 74 US-Dollar pro Unze erreichte. Nur einen Tag zuvor, am Donnerstag, hatte Silber ein neues Allzeithoch von knapp 122 US-Dollar pro Unze markiert.
Diese Bewegung war nicht nur die extremste in der Geschichte des Silbers – sie entspricht einem 10-Sigma-Ereignis, dessen statistische Wahrscheinlichkeit bei eins zu einer halben Septillion Jahren liegt. Ein solcher „Schwarzer Schwan“ wirft Fragen auf: Was hat diesen Crash ausgelöst? Signalisiert er das Ende der anhaltenden Rallye bei Gold und Silber, wie einige Medien bereits suggerieren?
Eine Erklärung könnte sein: Nachdem eine Journalistin letzten Freitagfrüh (deutscher Zeit) getweetet hatte, dass das ehemalige Fed-Mitglied Kevin Warsh noch am gleichen Tag als der nächste Fed-Chef nominiert werde, hatten Investoren begonnen, Gold und Silber auf den Markt zu werfen, woraufhin die Notierungen von ihren Rekordhochs deutlich nach unten gedreht sind.
Der Grund für das Verhalten der Investoren: Warsh sei früher teilweise ein Falke gewesen, habe sich also für eine restriktive Geldpolitik und gegen die massiven Anleihekäufe der Fed ausgesprochen. Als US-Präsident Donald Trump wenige Stunden später dann tatsächlich Warsh nominiert hat, haben Investoren geradezu panikartig Gold und Silber verkauft.
Zusammengefasst: Der Kurssturz hat die globale Nachfrage nach physischem Gold und Silber nicht gedämpft – im Gegenteil, sie ist explodiert. Die ohnehin knappe Versorgungssituation hat sich weiter verschärft. Die fundamentalen Treiber der Rallye bleiben intakt:
- Explodierende Staatsschulden weltweit,
- Sinkende Kaufkraft der Währungen,
- Abnehmendes Vertrauen in Fiat-Geldsysteme,
- Hohe physische Nachfrage von Zentralbanken, Staaten, Unternehmen und privaten Investoren.
Dieser Vorfall markiert vermutlich nicht das Ende der Rallye, sondern den Beginn einer Entkoppelung zwischen den Terminmärkten und den physischen Edelmetallmärkten.
Für Sie zählt: physisch und ungehebelt investieren, Geduld haben, Rückschläge zum Nachkaufen nutzen. Die Zeiten werden volatiler bleiben, „BUY THE DIP“* ist die beste Strategie für die kommenden Monate. *antizyklisch bei Rücksetzer kaufen
Mit bestem Gruß in ein schönes goldiges Wochenende und nutzen Sie die Zeit mit Ihren Lieblings- und Herzens Menschen oder in der Natur
das mache ich auch und das gibt mir immer wieder positive vibes* vor allem nach so Tagen.
*Atmosphäre, Stimmung, Gefühl
Ihre Bettina S. Wildner
Ihre Werteberaterin / Ihre zertifizierte Vorsorgeberaterin
